Geschichte 1970-1990


1970

Das Jahr 1970

1970

Das neue Landesfeuerwehrgesetz von 1970 bringt einigen Mehraufwand für die Feuerwehr und die Wandlung vom Verein zur Körperschaft öffentlichen Rechts mit sich. Nicht nur mit dieser Problematik muss sich ab nun Rudolf Andre (siehe Kommandanten) konfrontiert sehen, als er zum Nachfolger von Josef Mayer gewählt wird. Nach der Übersiedlung des Roten Kreuzes vom Feuerwehrhaus in ein eigenes Gebäude in der Neusiedler Straße, muss eine Rund-um-die-Uhr-Besetzung des Telefons gewährleistet sein. Mit der Errichtung einer neuen Nachrichtenzentrale, der Telefon-Umschaltung bei Nacht zu den im Haus wohnenden Feuerwehrmännern, insbesondere Zeugmeister Ferdinand Weiß und Feuerwehrkommandant- Stellvertreter Karl Ellmeier, wird das Problem gelöst.

Als Neuerung führt Kommandant Andre so genannte "Chargenbesprechungen" ein, bei denen jeder Funktionär aktiv an der Gestaltung der Wehr mitwirken kann.

Das Jahr 1971

1971

Am 19. November diesen Jahres wird Ehrenfeuerwehrkommandant Anton Rachenzentner (siehe Kommandanten) zu Grabe getragen.
Das Jahr 1972

1972

In diesem Jahr wird die Feuerwehrjugend in Niederösterreich gegründet. In Mödling entsteht ebenfalls eine Feuerwehrjugendgruppe, deren erster Jugendleiter BM Joachim Giebner ist. Es treten im ersten Jahr über 25 Jugendliche der Feuerwehrjugendgruppe bei, darunter Klaus Berger und Harald Ropez, welche immer noch ihren Feuerwehrdienst als aktive Mitglieder leisten.

Im März entsteht ein Brand in der Seidenweberei Zorn in Mödling, starke Unwetter erschüttern den Juli dieses Jahres und gegen Ende des Jahres brennt die Firma Bablik in Brunn am Gebirge.

Das Jahr 1973

1973

Dieses Jahr beginnt mit einem Großbrand im Februar im Versteigerungshaus "Süd". Im April bestreitet die Feuerwehr Mödling mehrere Einsätze bei Sturmschäden, bevor sie im Mai das neue Rüstfahrzeug (auf Mercedes- Fahrgestell) übernehmen kann.

Der altersbedingte Rücktritt von Kommandant- Stellvertreter Karl Ellmeier führt zu einer Neuwahl dieser Funktion. BM Joachim Giebner wird für diese Funktion bestimmt.

Durch eine Massenkarambolage, einen Fabriksbrand in Mödling und einen weitereren in Gumpoldskirchen, wird der Dezember zu einem anstrengenden Monat.

Das Jahr 1974

1974

Während des gesamten Jahres werden viele Brände im Bezirk Mödling verzeichnet, darunter der Brand im Filmarchiv Laxenburg und der Möbelfabrik Braumüller in Mödling.

Eine Exkursion zur Berufsfeuerwehr Budapest wird im Oktober durchgeführt. Mitte Dezember verunsichert ein blinder Bombenalarm im Feuerwehrhaus die Mitglieder der Feuerwehr Mödling.

Das Jahr 1975

1975

In diesem Jahr zählt man 191 technische und 45 Brandeinsätze. Am 3. Mai besucht das Feuerwehrkommando die Feuerwehrausstellung in Amsterdam. Eine Hubrettungsbühne wird besichtigt.

Ebenfalls im Mai wird die TUS-Brandmeldeanlage (TUS = Tonfrequentes Übertragungssystem) in Dienst gestellt. Dieses System sollte Schule machen und zum vorgeschriebenen Standard im vorbeugenden Brandschutz, sowohl in öffentlichen Gebäuden, wie auch in Betrieben und Wohnhäuser werden.

Am 10. Juni wird vom "Bienenvater" LM Brixel das erste dokumentierte "Einfangen eines Bienenschwarms" durchgeführt. Es sollte sich zu einer der vielen Aufgaben der Feuerwehr entwickeln.

Feuerwehrkommandant Rudolf Andre (siehe Kommandanten) feiert seinen 50. Geburtstag und wird zum "Branddirektor der Stadt Mödling" ernannt. Nach einem Hochwasser im Juli müssen im Stadtgebiet 30 Keller ausgepumpt werden.
Am 26. Juli ereignet sich ein Brand eines Fabriksgebäudes in der Ketzergasse. Bei diesem Einsatz arbeitet die Feuerwehr Mödling Hand in Hand mit der Berufsfeuerwehr Wien.

Im Oktober besucht eine achtköpfige Delegation der Feuerwehr Mödling eine in Namur (Belgien) stattfindende Einschulung für den neuen Hubsteiger.

Im Dezember sind die Kameraden der Feuerwehr drei Tage lang mit Sturmschäden beschäftigt.

Das Jahr 1976

1976

Vom 2. bis zum 7. Jänner ereignet sich die bisher folgenschwerste, dokumentierte Sturmkatastrophe im Bereich rund um Wien. Die Feuerwehr Mödling fährt im eigenen Stadtgebiet 78 Einsätze und muss bei 5 weiteren Einsätzen die Berufsfeuerwehr der Bundeshauptstadt unterstützen. Am 13. Jänner werden weitere Aufräumarbeiten durchgeführt.
Ein spektakulärer Selbstmord führt zu einem technischen Einsatz am Freiheitsplatz. Ein Taxifahrer lenkt seinen PKW frontal gegen eine Hausmauer. Bei einer weiteren Menschenbergung im August, wird der erst im Juni gelieferte Hubsteiger eingeweiht. Eine Person muss in Biedermannsdorf von einem Hochspannungsmast geborgen werden.
Das Jahr 1977

1977

Am 21. Jänner kommt es zum ersten Einsatz des Hubsteigers bei einem Brandeinsatz. Der Teleskopsteiger wird zur Rettung eingeschlossener Personen in Mödling, Gabrielerstraße 30 eingesetzt.

Die Stadt Mödling wird am 15. März zu einem eigenen Feuerwehrabschnitt erklärt. Dadurch wird Rudolf Andre zum BR (siehe Kommandanten) und Abschnittskommandanten, Joachim Giebner wird als ABI zum Abschnittskommandanten- Stellvertreter. Durch die Erhebung der Stadt Mödling zu einem eigenen Feuerwehrabschnitt, wird ein zweiter Kommandant- Stellvertreter gewählt. Werner Rachenzentner wird zum OBI befördert.
Am 20. November wird die erste Großübung in der Shopping City Süd von Feuerwehren des Bezirkes Mödling durchgeführt. Am 12. Dezember kommt es zum Brand in der SCS.

Das Jahr 1978

1978

Das Jahr 1978 wird zum "Jahr der Großbrände" für die Feuerwehr Mödling, von denen noch heute den jungen Kameraden erzählt wird: Der 3. Stolllack-Brand in Guntramsdorf, Brand im Sleepy-Werk Vösendorf und Brand der Firma Birner in Perchtoldsdorf. Die Mödlinger Firma Südbau-Schleußner stand in diesem Jahr sogar zweimal in Flammen. Auch in der SCS kommt es zu einem Brand nach einer Explosion in einer Bäckerei. Insgesamt hat die Feuerwehr Mödling in diesem Jahr 186 technische und 63 Brandeinsätze zu verzeichnen.
Das Jahr 1979

1979

Durch die Häufung der Feuerwehraufgaben und akute Raumnot, beginnt unter Rudolf Andre die Planung für ein neues Feuerwehrhaus. Am 16. Februar folgt die erste Besprechung mit der Stadtgemeinde.
Zahlreiche Brände, wie der mehrerer PKWs auf der A2 nach einer Massenkarambolage und ein Großflächenbrand am Eichkogel mit weiteren 8 Feuerwehren (siehe Einsätze 1979) sind zu verzeichnen.

Der neue Hubsteiger wird 15 Mal zur Unterstützung zum Bau der UNO-City in Wien herbeigerufen. Werner Brixel hat am 15. September 6 Wespennester zu beseitigen.

Das Jahr 1980

1980

304 technische und 53 Brandeinsätze werden gefahren. Im März wird Mödlings erstes Tanklöschfahrzeug mit 4000l Wasserinhalt in Dienst gestellt.

Hauptbrandmeister Ferdinand Weiß wird mit dem Ehrenring der Stadtgemeinde Mödling ausgezeichnet. Ein Schneechaos rundet ein einsatzreiches Jahr im Dezember ab.

Das Jahr 1981

1981

Mit 620 (!) technischen und 76 Brandeinsätzen ein absolutes Rekordjahr:

Vom 3. bis zum 4. Jänner fegen Sturmböen über Mödling und Wien. 142 Einsätze müssen im Stadtgebiet Mödling, 9 weitere auf Anforderung der Wiener Berufsfeuerwehr in der Bundeshauptstadt gefahren werden.

Im Februar wird das Kommando gewählt: BR Rudolf Andre und ABI Joachim Giebner werden in ihren Funktionen bestätigt. OBI Max Pichler wird zum 2. Feuerwehrkommandantstellvertreter gewählt. Werner Rachenzentner wird Hauptverwalter.

159 weitere Einsätze drehen sich um den Mödlingbach: Ölalarm wird ausgelöst. Bei diesen Einsätzen wird durch Errichten von Ölsperren und Abschöpfen von Schadstoffen für die Reinhaltung des Mödlingbaches gesorgt. Bis heute konnte die Ursache für diese Verunreinigung nicht festgestellt werden.
Am 24. Mai wird der, vom Lions-Club-Mödling gespendete, "Rettungsschlauch" zur Selbstrettung aus Hochbauten vor dem Wohnhaus in der Lerchengasse 14 vorgeführt.

Der Absturz eines SAAB- Düsenflugzeuges in Grub führt zu einem Großeinsatz der Feuerwehren des Bezirkes Mödling. Es gilt nicht nur die beiden Bundesheerpiloten zu bergen, sondern auch einen, durch den Absturz ausgelösten, Wohnhausbrand zu bekämpfen.

Als Ergebnis des Architektenwettbewerbes werden von November bis Dezember im Brauhof ca. 60 Pläne und Modelle eines neuen Feuerwehrhauses ausgestellt. Das Projekt des Wiener Architekten Dipl.-Ing. Hoffmann geht als Sieger hervor.

Das Jahr 1982

1982

Am 26. Oktober findet die Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrhaus statt. Man entscheidet sich, das Feuerwehrhaus etwas außerhalb des Stadtzentrums zu errichten: Am Schulweg 9, vis-á-vis des Betonwerkes der Firma Joiser GesmbH.

Das Jahr 1983

1983

Mit 343 technischen und 59 Brandeinsätzen ein normales Feuerwehrjahr, mit den üblichen technischen Hilfeleistungen nach Verkehrsunfällen, den "Türöffnungen", Bränden, wie in diesem Jahr im Forsthaus oder einem Brand in einem Modegeschäft am Schrannenplatz.

Eine Übung gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Wien (Hauptfeuerwache Liesing) und eine Katastrophenübung in Sparbach (bei der A21) werden abgehalten.

Das Jahr 1984

1984

Vom 24. bis zum 30. April wird vom alten Feuerwehrhaus in der Altstadt, in das neue Haus am Schulweg 9 übersiedelt. Der Arbeitsausschuss tagt in 16 Sitzungen. Am 1. Mai 1984 findet die Eröffnung des neuen Feuerwehrhauses statt, wo u. a. Spitzenfunktionäre der Feuerwehren aus vielen Teilen Österreichs, sowie eine Delegation aus Zottegem / Belgien, vertreten sind. In New York wird das Feuerwehrhaus Mödling mit dem 1. Platz des Weltarchitekturpreises für Kommunalbauten ausgezeichnet. Dadurch besuchen viele internationale Architekten Mödling.

Bemerkenswerte Ereignisse sind die große Sonderschau der Nö. Feuerwehren in der SCS vom 25. Juni bis 7. Juli und der Dienstantritt der ersten Zivildiener im Feuerwehrhaus am 1. Oktober. Die Zivildiener bleiben sehr oft auch nach dem Ableisten ihres Dienstes als freiwillige Mitglieder bei der Feuerwehr Mödling. HLM Karl Ecker ist der älteste ehemalige "Zivildiener", der nach seinem Dienst auch der FF Mödling beigetreten ist.

Ein Rüstlöschfahrzeug auf Steyr-Fahrgestell mit 2000 Liter Wasser und 200 Liter Schaum wird in Dienst gestellt.

Das Jahr 1985

1985

Im Zuge des Neubaus wird auch die Bezirksalarmzentrale neu eingerichtet. In einem großzügigen Raum im Obergeschoß untergebracht, befindet sich die Telefonzentrale, die Sirenensteuerung des Bezirkes, ein Tableau "Ausrückeordnung und Torsteuerung", zwei Funkgeräte und die Notrufeinrichtung mit zwei Leitungen. Der Dienst wird tagsüber durch Angestellte, am Wochenende und nachts von Freiwilligen aufrechterhalten. Insgesamt werden von dieser Stelle aus alle Feuerwehren des Bezirkes alarmiert: 22 Feuerwehren (darunter 2 Betriebsfeuerwehren) mit Sirenen- und Pageralarm und 4 Feuerwehren ausschließlich mit Sirenenalarm.

Am 18. Mai kommt es in Mödling, Weißes Kreuzgasse 101, zu einer gefährlichen Situation für einige Feuerwehrmänner: Die Kameraden Kurt Wurmbrand, Franz Stangl und Jürgen Berger werden bei einem Innenangriff mit Atemschutz während des Versuchs, den Gashahn abzudrehen, vom Feuer eingeschlossen. Sie werden von einem nachrückenden Trupp aus ihrer Lage befreit, indem ihnen ein Strahlrohr durch die Flammen zugeworfen wird.

Am 14. August werden die Partnerschaftsurkunden zwischen der belgischen Feuerwehr Zottegem und der Feuerwehr Mödling unterschrieben.

Das Jahr 1986

1986

Neuwahl des Feuerwehrkommandos: Die Mitgliederversammlung wählt Werner Rachenzentner (siehe Kommandanten) zum Feuerwehrkommandanten und damit zum AFKDT "Mödling Stadt", nachdem BR Rudolf Andre, (siehe Kommandanten) mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand, auf eine Nominierung verzichtet hat; BR Andre wird zum Ehren-Feuerwehrkommandanten ernannt. Kommandant- Stellvertreter bleiben wie bisher, ABI Joachim Giebner und OBI Max Pichler (2. STV).

ABI Franz Josef Mayer, auf dessen Aufzeichnungen diese Ausführung vom Jahre 1945 bis 1987 basieren, wird Leiter des Verwaltungsdienstes im Abschnittsfeuerwehrkommando Mödling Stadt. Franz Josef Mayer, Sohn des verstorbenen Langzeitkommandanten Josef Mayer, ist ein wichtiger Vorreiter im Bereich Einsatzdokumentation und Einsatzberichterstattung. Durch seine Tätigkeit im Bundesfeuerwehrverband wird die Öffentlichkeitsarbeit ein fixer Bestandteil des Feuerwehrverbandes. Zu seinen engsten Mitarbeitern zählt er auch Gottfried Bauer, seinen heutigen Nachfolger.

In tausenden Arbeitsstunden wird in Eigenregie eine Atemschutzübungsstrecke im Keller errichtet. Federführend bei diesem Projekt zeigen sich, rund um Atemschutzwart Gerald Stöhr, Klaus Berger, Franz Stangl und Kurt Wurmbrand . Die variable Ausführung dieser Einrichtung (die Platten und Wände können an jede erdenkliche Stelle gehängt werden) ermöglicht es, unzählige verschiedene Streckenführungen zu errichten. Die Gitter-Wände der Übungsstrecke geben ihr den Spitznamen "Käfig".

Ein kleines, wendiges Tanklöschfahrzeug - Tank 4 - wird in Dienst gestellt. Auf ein Mercedes-Fahrgestell aufgebaut und mit einem 1000-Liter Wassertank ausgerüstet ergänzt dieses Fahrzeug den Fuhrpark. Einsatzgebiet sollen der Mödlinger Teil des Wienerwaldes und die engen Gassen der Altstadt sein. Ebenso in Dienst gestellt wird das Versorgungsfahrzeug Last1 (VW Pritsche).

Das Jahr 1987

1987

In diesem Jahr werden die Bezirksleistungsbewerbe in Mödling abgehalten.
Die Freiwillige Feuerwehr Mödling zählt in ihrem 120. Bestandsjahr eine Mannschaft von 85 Aktiven, 16 Reservisten und 11 Jugendlichen. Auf den Fuhrpark mit 10 Fahrzeugen, darunter insgesamt 11.000l "Wasser auf Rädern", ist man stolz. Das Feuerwehrkommando unter Werner Rachenzentner zählt bereits, wie auch alle nachfolgenden Kommanden bis heute, auf OV Werner Brixel als Leiter des Verwaltungsdienstes. Die Feuerwehrjugend im Jahr 1987 wird von LM Manfred Ropez geleitet. Unter den Jugendlichen findet man unter anderem Walter Hejl, Peter Lichtenöcker und Bernhard Pleschko. Gerald Stöhr ist Zugskommandant vom 4. Zug, Klaus Berger Gruppenkommandant 1. Zug / 1. Gruppe. Was noch keiner ahnt: Sie werden später gemeinsam ihre erlernten Führungsqualitäten im Feuerwehrkommando unter Beweis stellen.

Im September tritt ein vierter Disponent, Leopold Potzmann, den Dienst in der Bezirksalarmzentrale an.

Das Jahr 1988

1988

Ein Atemluftfahrzeug zur Unterstützung bei Brandeinsätzen wird angeschafft. Dieses Fahrzeug dient zum sofortigen Befüllen von Atemschutzflaschen am Einsatzort und wird bei Großbränden als Atemschutzsammelplatz verwendet.
Das Jahr 1989

1989

In diesem Jahr bewerben sich die Feuerwehrmänner Jürgen Berger, Klaus Berger und Franz Stangl zur Ausbildung als Feuerwehrtaucher. Die Niederösterreichischen Lehrgänge zählen zu den härtesten Tauchausbildungen Österreichs. Die Mödlinger Bewerber bestechen durch Ausdauer und besondere Kameradschaft und können 1991 ihre Ausbildung auf der Insel Elba mit Abschlussprüfung beenden. 2005 werden Klaus Berger als Kommandant und Franz Stangl als Stellvertreter die Leitung der Tauchgruppe Niederösterreich Süd übernehmen. Zu den Mitgliedern zählen Feuerwehrmänner der Bezirke Mödling, Wr. Neustadt, Wien Umgebung und Baden.

Das Jahr 1990

1990

Im Jänner dieses Jahres verlässt uns LM Manfred Podhorsky nach langem, schweren Leiden im 35. Lebensjahr für immer. Er hinterlässt zwei Kinder. Sein ältester Sohn, Markus Podhorsky ist seit 2001 Mitglied der Berufsfeuerwehr Wien.

Eine Großeinsatzübung gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz und dem Flugrettungsdienst des Innenministeriums wird abgehalten. Angenommen wird ein Brand in einem Klassenzimmer im ersten Stockwerk der Hyrtlschule.

Durch einen nicht alltäglichen Antrag von Stadtrat Pepi Wagner im Gemeinderat, wird es möglich, dass Feuerwehrmitglieder auf Kosten der Stadtgemeinde Mödling die Fahrschule zum Erlangen des Führerscheines für C-Fahrzeuge besuchen dürfen. Feuerwehrmänner, welche diese Subvention in Anspruch nehmen, verpflichten sich zum Feuerwehrdienst für mind. 8 Jahre. Diese "Führerscheinaktion" ist bereits fixer Bestandteil unserer Ausbildung und für die Aufrechterhaltung des Fahrerstandes unerlässlich.


1990


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